Die einen reden – die anderen handeln

Eritrea-mountain

Bild: packpackerinfo.net

Die afrikanische Sahel Zone war vom vieldiskutierten globalen Erwärmungstrend während der letzten 30 Jahre mitunter am stärksten betroffen. Was unbestritten ist, ist die Tatsache, dass die Dürren dort immer schlimmer und das Wetter immer extremer wird.

Um diesem Trend zu begegnen, hat Eritrea’s Führung, eines der weltweit kleinsten, neusten und unterentwickeltsten Länder, umfassenden gemeinschaftlich getragenen Gewässer- und Erdreich-Schutz zusammen mit Wiederaufforstung in Angriff genommen.

So haben sie es gerade wieder getan: 126′000 neue Bäume wurden in Eritrea während einer gemeinschaftlichen Aufforstungs-Aktion gepflanzt. Sie tun das dort jedes Jahr! Hochschul Studenten konstruierten während eines Sommer Arbeits Programms 2,500 Kubikmeter Uferbefestigungen und über 109,000 Terrassen zusätzlich zur Pflanzung von 22,000 verschiedenen Baumsetzlingen und gruben einen 800 Meter langen Kanals für die Installation von Wasser-Leitungen.

Jeden Sommer verbringen alle Hochschul Studenten in Eritra 6 Wochen damit, diese Mauern zu bauen und Bäume zu pflanzen. Die Armee, hauptsächlich bestehend aus den Jugendlichen, die ihre Militärpflicht abverdienen, ist der wichtigste Beitragserbringer, baut die meisten der Mikrodämme und ist ständig mit Konservierung des Erdreichs und mit dem Wiederaufforsten beschäftigt.

Als die Italiener vor über 120 Jahren Eritrea kolonialisierten, waren 30 Prozent des Landes bewaldet. Zur Zeit der Unabhängigkeit in 1991 waren es nur noch weniger als 2 Prozent. Heute produziert Eritrea wieder 55% seines eigenen Lebensmittelbedarfes mittels Irrigation aus den so erstellten Anlagen und laufend erhöht sich dieser Anteil an eigenen Erzeugnissen.

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