Green Ragas Konzert Video

24/08/2010 by Michel Mosca

Chinmaya hat kürzlich das Video des Green Ragas Konzertes in Delhi von Februar 2010 publiziert. Falls Du nicht selber am Konzert teilnehmen konntest und keine Gelegenheit hattest, in die wundervollen Klang- und Bildwelten einzutauchen, hier ist die Gelegenheit dazu.

Solch engagierte Künstler, die mit Hingebung das Bewusstsein für unsere Umwelt stärken, sind ein Segen. Sie sorgen dafür, dass der Appell nicht eine rein rationale Angelegenheit bleibt, sondern er berührt so das Herz und verbindet uns so wieder mit unserer Liebe für die Erde und ihre Wunder, wovon wir selber Teil sind.


Die Celtic Ragas Band auf Facebook

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Wüstenbegrünung – das geht!

15/06/2010 by Michel Mosca

desert-greening.com imagesDie südliche Seite des Atlas Gebirges in Algerien’s Wüste wird grün! Was als eine Vision des Ingenieurs Madjid Abdellazih angefing, hat sich über die letzten Jahre in eine weite grüne Oase verwandelt, wo nun in der Sahara Fruchtbäume, Gemüse und Weizen wachsen. Selbst Trüffel, die Delikatesse in reichen Ländern, sind in grosser Menge aus dem sonst unfruchtbaren Wüstensand geschossen.

Nicht nur hat sich ein Stück Wüste in einen Garten verwandelt, sondern auch die andauernde Wasserknappheit in Algerien wurde durch Herrn Abdellaziz’s Projekt und seine Arbeit gelöst. Noch in 2003 hatte die Dürre in Algerien ein dramatisches Ausmass angenommen, und die Austrocknung der letzten Wasserreserven des Landes drohten, sodass sich die Regierung die Einführung von Trinkwasser per Schiff zur Grundversorgung der Bevölkerung überlegte. Aber nun regnet es in Zentral-Algerien wieder.

Der überraschende Erfolg von Herrn Abdellaziz’s Methode, Regen in die Region zurückzubringen und Pflanzen wachsen zu lassen, wo nie jemand deren Wachstum erwartete, basiert auf einfachen bioenergetischen Prinzipien, die von einigen der beachtenswertesten Forscher unserer Zeit entdeckt wurden: Willhelm Reich, Viktor Schauberger, Nikola Tesla, Walter Russel and George Lackowsky.

Was Herr Abdellaziz ‘Akupunktur des Himmels’ nennt, ist die Behandlung eines energetischen Ungleichgewichtes in der Atmosphäre mittels einer einfachen Installation, die vor einem halben Jahrhundert von Wilhelm Reich während seiner berühmten Wetterexperimente entwickelt und erstmalig eingesetzt wurde. Später haben James DeMeo, ein unabhängiger Wissenschafter und vormaliger Professor aus Oregon, und Andere die als ‘Cloudbusting’ bekannte Methode in über 25 jähriger Forschertätigkeit während verschiedener erfolgreicher Feld-Einsätze in den USA, Israel, Namibia und Eritrea verifiziert.

“Die Arbeit in Israel hat eine starke Regenentwicklung gezeigt, aber die Trockenheit in Israel hatte nur 3 Jahre gedauert. In Eritrea schauten wir auf 3 Jahrzehnte Trockenheit und spärlichen Niederschlag unter dem Normalwert in einer bereits trockenen Gegend, wo die Wüste Sahara sich im selben Zeitraum langsam südlich ausgedehnt hatte. Selbst dann kam kurz nach unserer ersten Operation schnell guter sättigender Regen, und auch nach jeder weiteren Operation. Und die Regenfälle in Eritrea waren ausgedehnt und durchnässend, sie hielten den ganzen Tag bis in die Abendstunden an, und die älteren Einwohner bestätigten, dass sie das seit ihrer Kindheit nicht gesehen hätten.”

Auszug aus J. DeMeo’s research-summary

Warum dann, mögen Sie sich nun fragen, wurde diese Methode bis heute nicht überall angewandt? – Warum gibt es immer noch Regionen, die für Jahre keinen Regen erhalten? Und warum gibt es immer noch Wüsten? …Gute Frage! ( …vielleicht wegen einem Mangel an Madjids?)

readings:
desert-greening.com – Gut dokumentierte Webseite über das Djanan Projekt in Algerien von Herrn Madjids Abdellaziz
Are the deserts getting greener? ein Artikel der BBC vom 16. Juli, 2009 auf englisch.

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Bild der Sonnenfinsternis 15. Januar 2010

15/01/2010 by Michel Mosca

Es ist etwas weg vom Thema dieses Blogs, aber ich möchte gerne ein Bild der Sonnenfinsternis mit Euch teilen, wie ich sie heute um etwa 13.30 Ortszeit von Pune, Indien aus beobachten konnte. Das Bild zeigt auch ein paar Blätter von einem Baum und einige Wolken (dank derer ich das Foto ohne Filter schiessen konnte). Während die Eclipse in Südindien als volle Sonnenfinsternis zu sehen war, zeigte sie sich hier mit etwa 40% (grobe Schätzung).

N.B.: eine Sonnenfinsternis dieser Dauer soll angeblich nur alle 1000 Jahre mal vorkommen.

solar eclipse January 15, 2010 - as seen from northern India

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Chinmaya Dunster – Konzerte for Indiens Umwelt

15/01/2010 by Michel Mosca

Green Ragas Concert Flyer

Chinmaya Dunster ist ein äusserst produktiver und initiativer Musiker und Filmemacher, der mit seinen liebevollen Kompositionen und mit seinen lebhaften Bildern zu Umweltbewusstsein inspiriert. Er wird wieder im Rahmen seiner Konzertreihe ‘Concerts for India’s Environment’ zusammen mit Sandeep Srivastav und der Celtic Ragas Band aufspielen, diesmal in New Delhi, am 2. Februar um 19.00 Uhr. Falls Du an diesem Tag in Delhi bist, bist Du zum Konzert eingeladen. (siehe Chinmaya Dunsters Einladung auf seinem Blog.)

Die Celtic Ragas Band hat etwas Ruhm erlangt, als sie 2002 in Irland zu Paul McCartney’s Hochzeit aufspielte. (“Ich liebe den einzigartigen Mix von Celtic Ragas aus irischer und Indischer Musik. Sie wurde zu einem meiner Favoriten.” Paul McCartney) Seine kürzlichen Konzerte zielen darauf ab, Bewusstsein zu erzeugen für die vielfältigen Schwierigkeiten, die sich für die natürliche und menschliche Umwelt aufgrund der ungebremsten ‘Entwicklung’ ergeben.

Chinmaya Dunster wurde zum Filmemacher durch den Film ‘Concert for India’s Environment’, welchen er 2007 fertigstellte. “Ich verbrachte viele befriedigende Tage tief in der indischen Wildnis um dafür Tierszenen zu filmen, und ich reiste zu etlichen abgelegenen Orten, um Interviews und Filmsequenzen mit Menschen aufzunehmen, die dort in der Wildnis leben und von dieser abhängig sind”, meint Chinmaya Dunster zu seiner Arbeit.

Chinmaya Dunster arbeitet mit Dr Erach Bharucha, dem Präsentator des ‘Concert’ Films zusammen, der Ihn als Mentor in Themen der indischen Umwelt anleitet, und er hilft diesem beim editieren seiner Bücher und dabei, die Botschaft zum Umweltschutz mittels Film zu verbreiten. Er hat viele Kurzfilme produziert mit Szenen aus der Wildbahn und mit Menschen in ihrer natürlichen Umgebung, welche alle seine schöne Musik und seine Botschaft enthalten. Um mehr über Chinmaya Dunster’s Arbeit zu erfahren und seine wundervollen Musik Videos zu geniessen, besuche bitte seine Webseite unter: www.chinmaya-dunster.com

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Eine neue Baumschule in Ahmedabad Gujarat

13/01/2010 by Michel Mosca

Projekt Bericht von Manasvi

Kürzlich reiste ich im Jeep zum Idar Gebirge, um schwarze Erde für unsere neue Baumschule in Ahmedabad zu holen. Die Idar Berge sind ungefähr 110 Km von Ahmedabad entfernt.

Ich brachte einen Spaten und einen breiten flachen Metalleimer für das Graben der Erde. Wir brachten 10 grosse Säcke mit schwarzer Erde zurück aus dem Waldgebiet der Idar Berge. In Ahmedabad machten wir einen Haufen mit all der Erde, mischten ihn mit anderer Erde und siebten das ganze zu einer feinen Mischung, welcher wir dann etwas Kuhmist beimischten.

Die Menge an Humus reichte, um 2300 kleine schwarze Plastiktüten zu füllen, in welche wir dann Samen und Samenbällchen pflanzten. Diese Plastiktüten werden täglich für 3 – 4 Tage bewässert, um die Samen zu keimen.

Wir experimentieren mit diesem Posten, um zu schauen, welcher Standort dem Wachstum der Bäume am förderlichsten ist, deshalb platzierten wir die Hälfte der frisch bepflanzten Behälter in der Sonne, während die andere Hälfte im Schatten zu stehen kam.

Ausserdem behandelten wir eine bestimmte Menge der Tüten mit einer Lösung aus natürlichen (organischen) Substanzen, welche speziell von Anadiji zubereitet wurde.

Wir untersuchen diese verschiedenen Methoden, um herauszufinden, wie unsere Bäume am besten anwachsen und wir werden die Resultate in einigen Tagen in Erfahrung bringen.

Nach Abschluss der Arbeiten in Ahmedabad reiste ich zusammen mit 6 Freunden nach Madhavpur (Ghed). Diese Freunde unterstützen unser Projekt kostenlos als Volontäre. Wir mieteten ein Zimmer in Madhavpur, um die 6 Boxen mit Samenbällchen, welche wir mit uns brachten, zu lagern. Dann trafen wir uns mit dem Management des Madhavpur Ashrams, um unsere Arbeit zu koordinieren.

Weil die Umgebungsarbeiten noch im Gange sind, entschieden wir uns, dass wir mit unserer Arbeit in drei Monaten beginnen. Wir brauchen mehr Samenbällchen für dieses Projekt und darum bin ich wieder damit beschäftig, mehr von diesen Bällchen zusammen mit meiner Familie in Ahmedabad zu produzieren.

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Wishing you a HAPPY New Year 2010!

28/12/2009 by Michel Mosca

Wir von der Treenitiative wünschen unseren Besuchern und Abonnenten ein GLÜCKLICHES Neues Jahr 2010 und danken Euch dafür, dass Ihr uns seit unserem Start vor rund einem halben Jahr die Treue gehalten habt. Danke für Eure Hilfe, die es uns und den Bäumen ermöglicht hat zu wachsen und dafür, dass Ihr die Botschaft von einer grüneren, saubereren, besseren und helleren ZUKUNFT weitergebt.

Das kommende Jahr ist zugleich der Anfang einer neuen Dekade – hoffentlich einer, die neue Sichtweisen eröffnet und das Gefühl von gegenseitiger Wechselbeziehung und Kooperation erneuert. Wir alle sind in letzter Zeit durch bewegte Zeiten gegangen, vorallem auch in Bezug auf die nützliche und nötige Debatte über unsere Umwelt und die Klimaveränderung, leider haben die unheilverkündenden Stimmen entlang dieser Diskussion viele entmutigt und resigniert gelassen.

Wir sind überzeugt, dass – während es immer kleinere und grössere Herausforderungen für die Menschheit zu meistern gab und geben wird – viele unserer gegenwärtigen Probleme recht einfach zu lösen sind – vielleicht zu einfach, um von der komplizierten Wissenschaft und den ökonomischen Interessen wahrgenommen zu werden. Jedoch wurden schon oft grosse Veränderungen, Erneuerung und überraschende Lösungen inmitten schwieriger und scheinbar hoffnungsloser Krisen-Zeiten gefunden – oder auch einfach dann, wenn ihre Zeit gekommen war.
Oft wurden solche Prozesse von einem gewöhnlichen Menschen herbeigebracht. Erinnern wir uns an Edison – er war kein Wissenschafter und kein studierter Ingeneur – tatsächlich hatte er kaum eine nennenswerte Schulbildung genossen – aber er war hoch inspiriert und durch seine Leidenschaft, sein Durchhaltewillen, durch Versuche und Fehler (es wird von ihm gesagt, er hätte über tausend Fehlversuche bei der Entwicklung seiner Glühbirne hingenommen) hat er eine unglaubliche Transformation und Verbesserung der Welt hervorgebracht.

Wir (sic. die gewöhnlichen Männer und Frauen) brauchen keine Zustimmung und keine wissenschaftliche, religiöse oder politische Authorisierung, um aussergewöhnlich zu sein und etwas zu tun, das Sinn macht und Sinnvolles hervorbringt. Wir können vieles von dem mensch-gemachten Klimawandel rückgängig machen, wenn wir Bäume pflanzen und schützen, um so die öden Landflächen mit einem Blätterdach zu bedecken, welches auch den Tieren eine Herberge bietet, welches den Boden beschattet, welches Kohlendioxid in Biomasse und Sauerstoff umwandelt, welches Wasser speichert und den Planeten kühlt – und welches ebenfalls Nahrung, Medizin und Einkommen für die armen hervorbringt – und nicht zuletzt eines, das auch noch schön anzusehen ist, sowohl aus der Nähe, wie auch aus dem All.

Du bist eingeladen, aussergewöhnlich zu sein und die Herausforderung anzunehmen und ein Teil der Lösung zu werden. Hilf mit dabei, das Gleichgewicht wieder herzustellen und das kommende Jahr und Jahrzehnt zu einem Wendepunkt in der menschlichen Geschichte zu machen. Die Realisation von Liebe, Hingabe und Kooperation verleiht die nötige Inspiration und den Mut zur Beschreitung neuer Wege hin zu frischen Lösungen und einer lebenswerten Koexistenz auf unserem Planeten – auf unserer Mutter Erde.

Wir wünschen Dir viel Kraft, Mut, Liebe, Mitgefühl und Erfolg für die anstehende Arbeit!

Das Treenitiative Team

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The REAL cause of climate change

23/12/2009 by Michel Mosca

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NEEM – Ein Baum löst die Probleme der Welt

10/11/2009 by Michel Mosca

Leider ist der Eintrag nur auf English verfügbar.

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Eine Wunde heilen

2/11/2009 by Michel Mosca

Entlang der Südwest Küste Gujarats findet man grosse Kalkstein Abbaugebiete, wo Blöcke aus Tuff aus dem Boden geschnitten werden. Diese Blöcke werden als günstiges und langlebiges Baumaterial verwendet und sie haben die wenig robusten Backsteine weitgehend verdrängt. Die Gruben lassen tiefe Narben in der Landschaft, die in der Folge zu nichts mehr zu gebrauchen ist – hier wächst nichts ausser ein paar dornigen Büschen und das Wasser, das in diese Gruben eindringt is stark salzhaltig.

Der Kalksteinbruch in der Nähe des Küstendorfes Madhupur in Gujarat

Der Kalksteinbruch in der Nähe des Küstendorfes Madhupur in Gujarat

Im Dorf Madhupur wurde eine solche Grube in der Grösse von mehreren Acres von einem lokalen Ashram übernommen, mit der Absicht eine Erweiterung der bestehenden Anlage zu erstellen. Gerade wird dort an der Landschaftsgestaltung gearbeitet und wenn die Erdbewegungs-Arbeiten abgeschlossen sind, dann sollen dort eine Vielfalt an einheimischen Bäumen und Pflanzen mittels Setzlingen und der Samenball Methode angepflanzt werden, um eine herrliche Oase als Ort der Entspannung und Besinnung zu erschaffen.

fortschreitende Landschaftsgestaltung in Gokul Dham, Madhupur

fortschreitende Landschaftsgestaltung in Gokul Dham, Madhupur

Manasvi kam zurück von einem Besuch in Madhupur, wo er für uns die Bewilligung zur Durchführung der Aufforstung dieses Ortes mit dem Namen “Gokul Dham” einholte. Für unser Projekt wird dies eine wertvolle Gelegenheit darstellen, Erfahrungen mit der Begrünung des sandigen Bodens dieser Küstengegend mit dem salzhaltigen Grundwasser zu sammeln. Der Ort is ungefähr sechs Kilometer vom Strand entfernt und benötigt spezifische Bäume und Büsche, die unter diesen Bedingungen gedeihen. In dieser Beziehung werden wir vom Forstamt beraten und Herr Soni wird uns nach Analyse einer Bodenprobe eine Liste mit passenden Pflanzen erstellen.

Auf seiner Reise hat Manasvi noch einen anderen Ashram auf der Strecke zwischen Khambhaliya und Jamnagar besucht, der weiter im Landesinnern liegt und welcher sich auch bereit erklärt hat, in Zusammenarbeit mit unserer Organisation mehrere Acres Ödland aufzuforsten. In dieser Gegend sind Bäume besonders nützlich, weil Schwerindustrie und zwei grosse Raffinerien ziemlich viele Emissionen produzieren.

Khambhaliya_Jamnagar

In Gujarat zeigen die Menschen viel Enthusiasmus, wenn sie von unseren Aktivitäten erfahren und sie geniessen die Gelegenheit, sich an einer Bewegung zu beteiligen, die sich mit dem Schutz der Umwelt beschäftigt, und viele Leute werden selber aktiv und verpflichten sich der Idee, die Umgebung zu begrünen. Eine Gruppe Leute in Ahmedabad wohnte einem Treffen bei, an welchem Manasvi die Wichtigkeit der Wiederaufforstung und des Umweltschutzes erklärte. Spontan haben einige der Teilnehmer beschlossen, einmal im Monat einen “autofreien” oder “motorradfreien” Tag einzulegen und der Betreiber einer Druckerei hat angeboten, eine erste Auflage des Buches “Secrets of the Earth” in Gujarati kostenfrei zu drucken.

Wir sind für diese Anerkennung sehr dankbar und Manasvi fühlt sich energetisiert und erst recht motiviert, die Strapazen seiner langen Reisen für einen guten Zweck zu ertragen, wenn er diesen warmen und offenen Empfang der Menschen in Gujart erfährt.

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Einkommen für die Armen durch das Pflanzen von Bäumen!

24/10/2009 by Michel Mosca

SM Raju ist ein Beamter im Indischen Staat Bihar, der auf neuartige Weise die Lebensumstände der Armen verbessert und gleichzeitig die Umwelt für kommende Generationen verbessert. Er nennt es “soziales Forstprogramm” und nutzt dabei den National Rural Emplyment Guarantee Act (NREGA), ein durch die indische Zentralregierung garantiertes Programm zur Beschäftigung der armen ländlichen Bevölkerung. Dieses gesetzlich verankerte Programm ist dazu bestimmt, die Familien, welche unterhalb der Armutsgrenze leben, mit Arbeit und einem Einkommen von 100 Rupien pro Tag während 100 Tagen im Jahr zu versorgen. In Bihar fallen 44% der Bevölkerung in diese Kategorie und SM Rajus Kampagne soll angeblich die Bedingungen von Tausenden Familien verbessert haben und sogar die Abwanderung von Arbeitskräften in andere Gebiete auf der Suche nach Arbeit während der Monsunzeit beendet haben.

Image courtesy Prashant Ravi / BBC

Image courtesy Prashant Ravi / BBC

Gemäss einem Bericht von BBC vom 19. September 2009 mit dem Titel ” Meeting India’s tree planting guru” (Ein Treffen mit Indiens Baumpflanz-Guru), hat SM Raju 300000 Dorfbewohner von 7500 Dörfern im Bundesstaat Bihar zu einer Baumpflanzzeremonie am 30. August 2009 aufgeboten. Gemäss dem BBC Bericht war das Ziel die Pflanzung von einer Milliarde Bäume an einem einzigen Tag von 6 Uhr morgens bis 6 Uhr abends. Ich bezweifle zwar, dass diese Mengen-Angabe korrekt ist.

Der im Juni 2009 im Bundesstaat Assam aufgestellte Weltrekord nimmt für sich 447,874 durch 300 Soldaten der Armee während 24 Stunden gepflanzte Bäume in Anspruch. Das entspricht rund 1.16 pro Minute durchschnittlich gepflante Bäume durch jeden (körperlich fitten) Soldaten auf gut vorbereitetem Grund.

Pakistan hat sich diesen Titel mit 541,176 Bäumen, die durch 300 Freiwillige im Juli 2009 gepflanzt wurden, unter den Nagel gerissen, jedoch handelte es sich dabei um Mangrovenbäume, die einfach in den weichen Sumpfboden gesteckt werden konnten.

Berechne den Anspruch aus Bihar: 1 Milliarde Bäume geteilt durch 300000 Leute, geteilt durch 12 Stunden zu je 60 Minuten ergibt 4.63 Bäume pro Minute durch jeden Teilnehmer ohne eine einzige Pause gepflanzt! – kaum zu glauben. Vielleicht war das Ziel EIN CRORE Bäume und es kann vermutet werden, dass BBC den Begriff “Crore” (1 Crore = 10 Millionen) fälschlicherweise mit “Milliarde” übersetzt hat, da der Begriff “Crore” ausserhalb Indiens kaum bekannt ist (?).

Wie dem auch sei – jeder Baum zählt! (und wenn die Bäume für die Armen auch noch Jobs kreieren – umso besser!)

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